Aufruf für eine antifaschistische Demonstration am Samstag, 17.04.2010

16. April 2010

17.04.2010

Aufruf für eine antifaschistische Demonstration am Samstag, 17.04.2010

Lahntaler Bündnisses, Demonstration gegen Neonazistrukturen in Lahntal und in Mittelhessen.

Samstag, 17. April 2010, 12.00 Uhr

Gossfelden/ Lahntal – Festplatz

LAUFKUNDGEBUNG GEGEN RECHTSRADIKALISMUS MIT FESTCHARAKTER 11ºº UHR VORABKUNDGEBUNG » STERZHAUSEN | REWE 12ºº UHR AUFTAKTKUNDGEBUNG » GOSSFELDEN | FESTPLATZ 17. April 11ºº UHR VORABKUNDGEBUNG » STERZHAUSEN | REWE 12 UHR AUFTAKTKUNDGEBUNG » GOSSFELDEN | FESTPLATZ KLEINER SPAZIERGANG DURCHS DORF MIT ZWISCHENKUNDGEBUNG, DANN ABSCHLUSSKUNDGEBUNG MIT MUSIK UND VERPFLEGUNG AN DER ALTEN BRÜCKE REDEBEITRÄGE: BÜRGERFORUM GEWALTFREIES LAHNTAL, BÜNDNIS GEGEN RECHTS MARBURG, DISSIDENT MARBURG, DGB MITTELHESSEN ABLAUF buerger forum@gemeinde-lahntal.de

Im Sommer vergangenen Jahres rückte eine traurige Gewalttat die Gemeinde Lahntal in das Blickfeld der Öffentlichkeit: Auf der historischen Brücke in Goßfelden verprügelte eine Gruppe vermummter rechter Jugendlicher zwei alternativ aussehende Männer. Die Polizei reagierte auf einen Notruf erst recht spät, so dass keine Täter mehr dingfest gemacht werden konnten. Mit diesem Vorfall stellte sich plötzlich die Frage: GIBT ES EIN PROBLEM MIT In der Folgezeit wurden weitere Vorfälle bekannt. Schon im Sommer 2008 wurden in Goßfelden zwei Frauen von rechten Jugendlichen zusammengeschlagen. Von der Gerichtsverhandlung im Herbst 2009 wusste die Oberhessische Presse zu berichten, dass Manuel Mann – NPD-Direktkandidat – vor Ort war und die Angeklagten offensichtlich kennt. Kurze Zeit zuvor hatte Mann mit Gleichgesinnten in Sarnau eine Spontandemonstration gegen das »Bürgerforum gewaltfreies Lahntal« veranstaltet. Wiederum ein paar Wochen später wurde nach einem Diskoabend in Goßfelden erneut ein 35jähriger Mann zusammengeschlagen, auch hier wird u.a. von der Polizei von einem rechten Hintergrund der Tat ausgegangen. Schlussendlich wurde auf einer Informationsveranstaltung am 18.11.09 bekannt, dass der Jugendclub in Sterzhausen im November 2008 geschlossen werden musste, da extrem rechte Symbole an die Wand geschmiert wurden und ein „erwachsener Rechtsextremist” die Jugendlichen im Club aufgesucht und zu Konzerten mitgenommen hat (OP 18.11.09). Mit Fug und Recht muss also konstatiert werden, dass es im Lahntal ein massives Problem mit Nazis gibt. EIN MASSIVES RECHTES PROBLEM, Kurz nach dem Vorfall im Sommer 2009 hat sich zwar vor Ort ein bürgerliches Bündnis gebildet, das auch schon erste öffentliche Aktionen durchgeführt hat. Jedoch zeigen die Ereignisse der letzten Monate deutlich, dass sich das Problem mit den rechten Jugendlichen vor Ort nicht einfach aufgelöst hat. Zudem muß dieses Erstarken von rechten Strukturen in Verbindung mit ähnlichen Entwicklungen im Lahn- Dill- und Schwalm-Eder-Keis (SEK) gesehen werden. Im Raum Wetzlar treiben sei einiger Zeit autonome Nationalisten bzw. die Anti-Antifa Wetzlar ihr Unwesen. Im Oktober 2008 fand in Wetzlar eine Neonazi-Demonstration mit ca. 300 TeilnehmerInnen statt. Darüber hinaus sind in den letzten Monaten vermehrt Übergriffe und Sprühaktionen von Neonazis zu verzeichnen. So wurden Ende letzten Jahres versucht, eine Veranstaltung „Rock gegen Rechts” anzugreifen. Im Januar wurde die Wände einer Schule in Wetzlar mit extrem rechten Parolen beschmiert. Im SEK machte schon seit Längerem eine rechte Gruppierung namens „Freie Kräfte Schwalm Eder” auf sich aufmerksam. Neonazis aus ihrem Umfeld überfielen im Sommer 2008 ein solid’ Camp. Zudem fällt diese Gruppierung immer wieder mit Übergriffen auf MigrantInnen und alternative Jugendliche auf. Diese Entwicklungen sind jedoch keineswegs nur das Problem der „Leute vor Ort”. Vielmehr sind rechte Strukturen ein gesamtgesellschaftliches Problem gegen das alle ihre Stimme erheben müssen. Aus diesem Grund wollen wir als „Bürgerforum gewaltfreies Lahntal“ mit Unterstützung des „Marburger Bündnis gegen Rechts“ am 17. April in Goßfelden demonstrieren, um zu zeigen, dass das alle etwas angeht und die Vorkommnisse keinesfalls vergessen sind. RECHTEN STRUKTUREN IM LAHNTAL? FÜR RECHTE STRUKTUREN! FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG, SONDERN EIN VERBRECHEN. RECHTEN STRUKTUREN IM LAHNTAL UND ÜBERALL ! NICHT NUR IM LAHNTAL… KEINE RUHE DEN BODEN ENTZIEHEN,

Samstag, 17. April 2010, 12.00 Uhr Gossfelden/ Lahntal – Festplatz LAUFKUNDGEBUNG GEGEN RECHTSRADIKALISMUS MIT FESTCHARAKTER 11ºº UHR VORABKUNDGEBUNG » STERZHAUSEN | REWE 12ºº UHR AUFTAKTKUNDGEBUNG » GOSSFELDEN | FESTPLATZ 17. April 11ºº UHR VORABKUNDGEBUNG » STERZHAUSEN | REWE 12 UHR AUFTAKTKUNDGEBUNG » GOSSFELDEN | FESTPLATZ KLEINER SPAZIERGANG DURCHS DORF MIT ZWISCHENKUNDGEBUNG, DANN ABSCHLUSSKUNDGEBUNG MIT MUSIK UND VERPFLEGUNG AN DER ALTEN BRÜCKE REDEBEITRÄGE: BÜRGERFORUM GEWALTFREIES LAHNTAL, BÜNDNIS GEGEN RECHTS MARBURG, DISSIDENT MARBURG, DGB MITTELHESSEN ABLAUF buerger forum@gemeinde-lahntal.de Im Sommer vergangenen Jahres rückte eine traurige Gewalttat die Gemeinde Lahntal in das Blickfeld der Öffentlichkeit: Auf der historischen Brücke in Goßfelden verprügelte eine Gruppe vermummter rechter Jugendlicher zwei alternativ aussehende Männer. Die Polizei reagierte auf einen Notruf erst recht spät, so dass keine Täter mehr dingfest gemacht werden konnten. Mit diesem Vorfall stellte sich plötzlich die Frage: GIBT ES EIN PROBLEM MIT In der Folgezeit wurden weitere Vorfälle bekannt. Schon im Sommer 2008 wurden in Goßfelden zwei Frauen von rechten Jugendlichen zusammengeschlagen. Von der Gerichtsverhandlung im Herbst 2009 wusste die Oberhessische Presse zu berichten, dass Manuel Mann – NPD-Direktkandidat – vor Ort war und die Angeklagten offensichtlich kennt. Kurze Zeit zuvor hatte Mann mit Gleichgesinnten in Sarnau eine Spontandemonstration gegen das »Bürgerforum gewaltfreies Lahntal« veranstaltet. Wiederum ein paar Wochen später wurde nach einem Diskoabend in Goßfelden erneut ein 35jähriger Mann zusammengeschlagen, auch hier wird u.a. von der Polizei von einem rechten Hintergrund der Tat ausgegangen. Schlussendlich wurde auf einer Informationsveranstaltung am 18.11.09 bekannt, dass der Jugendclub in Sterzhausen im November 2008 geschlossen werden musste, da extrem rechte Symbole an die Wand geschmiert wurden und ein „erwachsener Rechtsextremist” die Jugendlichen im Club aufgesucht und zu Konzerten mitgenommen hat (OP 18.11.09). Mit Fug und Recht muss also konstatiert werden, dass es im Lahntal ein massives Problem mit Nazis gibt. EIN MASSIVES RECHTES PROBLEM, Kurz nach dem Vorfall im Sommer 2009 hat sich zwar vor Ort ein bürgerliches Bündnis gebildet, das auch schon erste öffentliche Aktionen durchgeführt hat. Jedoch zeigen die Ereignisse der letzten Monate deutlich, dass sich das Problem mit den rechten Jugendlichen vor Ort nicht einfach aufgelöst hat. Zudem muß dieses Erstarken von rechten Strukturen in Verbindung mit ähnlichen Entwicklungen im Lahn- Dill- und Schwalm-Eder-Keis (SEK) gesehen werden. Im Raum Wetzlar treiben sei einiger Zeit autonome Nationalisten bzw. die Anti-Antifa Wetzlar ihr Unwesen. Im Oktober 2008 fand in Wetzlar eine Neonazi-Demonstration mit ca. 300 TeilnehmerInnen statt. Darüber hinaus sind in den letzten Monaten vermehrt Übergriffe und Sprühaktionen von Neonazis zu verzeichnen. So wurden Ende letzten Jahres versucht, eine Veranstaltung „Rock gegen Rechts” anzugreifen. Im Januar wurde die Wände einer Schule in Wetzlar mit extrem rechten Parolen beschmiert. Im SEK machte schon seit Längerem eine rechte Gruppierung namens „Freie Kräfte Schwalm Eder” auf sich aufmerksam. Neonazis aus ihrem Umfeld überfielen im Sommer 2008 ein solid’ Camp. Zudem fällt diese Gruppierung immer wieder mit Übergriffen auf MigrantInnen und alternative Jugendliche auf. Diese Entwicklungen sind jedoch keineswegs nur das Problem der „Leute vor Ort”. Vielmehr sind rechte Strukturen ein gesamtgesellschaftliches Problem gegen das alle ihre Stimme erheben müssen. Aus diesem Grund wollen wir als „Bürgerforum gewaltfreies Lahntal“ mit Unterstützung des „Marburger Bündnis gegen Rechts“ am 17. April in Goßfelden demonstrieren, um zu zeigen, dass das alle etwas angeht und die Vorkommnisse keinesfalls vergessen sind. RECHTEN STRUKTUREN IM LAHNTAL? FÜR RECHTE STRUKTUREN! FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG, SONDERN EIN VERBRECHEN. RECHTEN STRUKTUREN IM LAHNTAL UND ÜBERALL ! NICHT NUR IM LAHNTAL… KEINE RUHE DEN BODEN ENTZIEHEN,